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CSR | Finance

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Vanessa Müller

Kennt die Tricks von Banken und Konzernen

Vanessa ist seit dem Sommer 2020 bei uns im Space. Als Projektkoordinatorin für „Dirty Profits“ bei dem Berliner Verein Facing Finance folgt sie dem Geld von Banken hin zu zweifelhaften Konzernen, die Menschenrechte verletzen, die Umwelt verschmutzen oder dem Klima schaden. Wer schon immer einmal wissen wollte, was die eigene Bank mit dem ihr anvertrauten Geld macht und wie sich etwas mehr Nachhaltigkeit in den Geldbeutel bringen lässt, ist bei ihr an der richtigen Adresse.

Vanessas Projekte

Facing Finance e. V. veröffentlicht jährlich den Dirty Profits Report, in welchem unternehmerisches Fehlverhalten sowie daraus resultierende soziale und ökologische Ungerechtigkeiten bei global agierenden Unternehmen untersucht und die Finanzbeziehungen dieser Unternehmen zu deutschen und europäischen Banken kritisiert werden.

Der letzte Dirty Profits Report (http://bit.ly/DirtyProfits8_DE) wurde im März 2021 veröffentlicht und thematisiert die Finanzbeziehungen europäischer Banken zu internationalen Konzernen, die an der globalen Plastikverschmutzung maßgeblichen Anteil haben. Zum Report gibt es zudem ein passendes Poster (https://bit.ly/2S2tbaS) mit deutschen Banken.

Der Fair Finance Guide Deutschland (www.fairfinanceguide.de) ist Teil der Initiative Fair Finance International (www.fairfinanceguide.org), einer Koalition von Organisationen in mittlerweile zehn Ländern, die eine Bewertungsmethodik für die Kredit- und Anlagepolitik von Banken, Versicherungen und Pensionsfonds in einer Reihe von Themen und Sektoren entwickelt hat. Durch unsere sorgfältige Analyse kann jede*r Kund*in nun herausfinden, welche Zusagen und Verpflichtungen Banken und Versicherungen öffentlich eingegangen sind.

Die dahinterstehende NGO Facing Finance e.V. setzt sich für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Geld ein. Sie sensibilisiert Investoren, ob institutionell oder privat, keine finanziellen Beziehungen zu Unternehmen einzugehen, die z.B. von Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen, Umweltverschmutzung oder Waffenexporten in Krisenregionen profitieren.

Vanessas SDGs

Es braucht einen grundlegenden Systemwandel, um Armut in der Welt und all die mit ihr verbundenen sozialen und wirtschaftlichen Realitäten und Ungerechtigkeiten nachhaltig anzugehen. Wenn wir also Banken auf die Finger schauen, weil sie Konzerne und fragwürdige Geschäftsmodelle finanzieren, wie z.B. den Verkauf von Rüstungsgütern in Kriegs- und Krisengebiete oder beim Abbau von Rohstoffen zentrale Menschen- und Arbeitsrechte verletzen oder auch den Lebensraum von Menschen zerstören, so machen wir das, weil wir überzeugt sind, dass der aktuelle Umgang mit Geld durch Investoren und die Art des Wirtschaftens Teil des Problems sind. Wir plädieren für Finanzinstitutionen, die eine aktive Rolle bei den notwendigen sozialen und ökologischen Transformationen unserer Zeit einnehmen. So dass wir nicht nur für eine drastische Reduktion von Armut, sondern auch für einige der anderen 16 Ziele die mit diesem in Zusammenhang stehen, einen kleinen Beitrag leisten.

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