Grapes of Change

Bekämpfung von Gewalt in der Weinlieferkette –
Für einen europäischen Weinsektor frei von geschlechtsspezifischer Gewalt und Diskriminierung

„Grapes of Change“ befasst sich mit geschlechtsspezifischer Gewalt und Diskriminierung in der EU-Weinwirtschaft und fördert den kulturellen Wandel durch Sensibilisierung, Schulung, Prävention und politische Reformen. Das Projekt bringt Interessengruppen, akademische Einrichtungen und Wirtschaftsförderungsorganisationen aus acht Ländern zusammen und zielt darauf ab, Denkweisen zu verändern, sicherere und gerechtere Arbeitsplätze für Frauen zu schaffen und nachhaltige Veränderungen in Richtung Gleichstellung der Geschlechter voranzutreiben.

Über das Projekt

Stoppt Gewalt, ja zur Gleichstellung der Geschlechter

Im Kern zielt das Projekt darauf ab, Gewalt zu beseitigen und die Gleichstellung der Geschlechter durch Sensibilisierungsinitiativen, die Umsetzung evidenzbasierter politischer Maßnahmen und gezielte Schulungsprogramme in acht europäischen Ländern zu fördern.

Die wichtigste Neuerung des Projekts ist die Entwicklung einer Beobachtungsstelle zur Überwachung geschlechtsspezifischer Gewalt im Weinsektor. Diese datengestützte Plattform wird Fälle, Muster und Auswirkungen von Gewalt und Diskriminierung systematisch erfassen und analysieren und dabei die strikte Einhaltung der Datenschutzbestimmungen gewährleisten. Ergänzend zu diesem Überwachungssystem wird das Projekt digitale Tools zur Sensibilisierung und Aufklärung zu Themen der Gleichstellung der Geschlechter bereitstellen, darunter Serious Games und Gamification-Elemente. Die Schulungsprogramme zielen sowohl auf die Stärkung des Einzelnen als auch auf den Aufbau organisatorischer Kapazitäten ab und sollen die Fähigkeiten von Unternehmensleitern und Ausbildern in diesem Sektor stärken, neue Tools und Strategien effektiv anzuwenden.

Ein transnationaler und interinstitutioneller Ansatz, der auf Herausforderungen auf individueller und betrieblicher Ebene abzielt

Die Stärke der Initiative liegt in ihrem transnationalen und interinstitutionellen Ansatz, der vierzehn Organisationen aus dem Bereich der Universitäten und Forschungseinrichtungen, Unternehmensförderungsorganisationen, Frauenrechtsgruppen und Landwirtschaftsverbände zusammenbringt. Dieses Kooperationsnetzwerk, das sich über Italien, Frankreich, Spanien, Deutschland, Österreich, Griechenland, Ungarn und Polen erstreckt, wird Strategien entwickeln, die sowohl

Chancengleichheit für Frauen im Weinsektor

Grapes of Change wird den Zusammenhang zwischen geschlechtsspezifischer Gewalt, Arbeitsbedingungen und Unternehmenskultur im Weinsektor im Kontext der Gleichstellung der Geschlechter aufzeigen.
Über die unmittelbare Gewaltprävention hinaus wird das Projekt eine integrative Arbeitsplatzkultur fördern, die Geschlechterkluft im Weinsektor verringern, festgefahrene Stereotypen in Frage stellen, neue Talente für die Branche gewinnen und die wirtschaftliche Gleichstellung fördern.
Grapes of Change ist eine Inspiration für junge Frauen, unter sicheren und respektvollen Bedingungen eine Karriere in der Weinindustrie anzustreben.

Eine Veränderung über den Weinsektor hinaus

Der Rahmen des Projekts gewährleistet Nachhaltigkeit über seine 36-monatige Laufzeit hinaus, indem es dauerhafte Netzwerke zwischen Unterstützungsdiensten und Branchenorganisationen aufbaut und gleichzeitig reproduzierbare Modelle für andere europäische Sektoren schafft, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen. „Grapes of Change” stellt eine transformative Chance dar, sicherere und gerechtere Arbeitsplätze zu schaffen.

Mehr zu Grapes of Change

Setze gemeinsam mit uns Bewusstsein in Taten um, um sicherere und integrativere Weinberge und Weinkeller zu schaffen.

Aktivitäten

„Grapes of Change“ fördert die Chancengleichheit für Frauen im Weinsektor – insbesondere für diejenigen in prekären Situationen – durch die Umsetzung einer dualen Strategie, die sich auf Prävention und Wiederherstellung konzentriert, um dauerhafte Veränderungen zu bewirken.

Wir werden Weingüter, Landwirtschaftsverbände und Hilfsorganisationen mit innovativen Überwachungs- und Schulungsinstrumenten ausstatten, um die Umsetzung evidenzbasierter Maßnahmen zu erleichtern und sicherere, gerechtere Arbeitsumgebungen zu schaffen.

Hierzu werden wir:

  • Eine Beobachtungsstelle zur Überwachung geschlechtsspezifischer Gewalt im Weinsektor einrichten
  • Digitale Instrumente zur Sensibilisierung und Aufklärung über Themen der Geschlechtergleichstellung entwickeln, darunter Serious Games und Gamification-Elemente
  • Schulungsprogramme durchführen, die sowohl auf die Stärkung des Einzelnen als auch auf den Aufbau organisatorischer Kapazitäten abzielen, um neue Instrumente und Maßnahmen effektiv anzuwenden
  • Maßnahmen zur Geschlechtergleichstellung und reproduzierbare Modelle für den Weinsektor, aber auch für andere europäische Sektoren, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, vorschlagen

Newsletter

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Keyfacts zum Programm

Leitender Partner: Sistemi Formativi Confindustria

Förderstelle: EUROPEAN COMMISSION Directorate-General for Justice and Consumers (DAPHNE — Citizens, Equality, Rights and Values Programme)

Fördervereinbarung: 101195380 – CERV-2024

Laufzeit: Mai 2025 – April 2028 (36 Monate)

Projektpartner: SFC – Sistemi Formativi Confindustria (Italien) • Confindustria Toscana Servizi (Italien) • Confederazione Nazionale Coldiretti (Italien) • Fundacja Digital Creators (Polen) • Impact Hub Labs (Griechenland) • Impact Hub GmbH (Österreich) • Impact Hub SRL (Italien) • MEDEF Auvergne-Rhône-Alpes (Frankreich) • Magyar Noi Unio Egyesulet (Ungarn) • Paye Ton Pinard (Frankreich) • Asaja Mujeres (Spanien) • Solidarité Femmes Beaujolais (Frankreich) • Università degli Studi di Siena (Italien) • Impact Hub Stuttgart (Deutschland)

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Amelie Köperl
Program Manager

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